Tiertafeln und Co.

Unterstützung für be­dürf­ti­ge Tierhalter Jedem Tierhalter kann es pas­sie­ren, dass er durch un­güns­ti­ge Umstände in ei­ne Situation kommt, in der er fi­nan­zi­ell nicht mehr selbst­stän­dig für sein Tier auf­kom­men kann. Oftmals ist die Abgabe dann der ein­zi­ge Ausweg. Inzwischen gibt es Programme ver­schie­de­ner Organisationen, die Tierhaltern in fi­nan­zi­el­ler Not un­ter die Arme grei­fen.

Problemfeld »Lebendtierverkauf«

Ein Blick hin­ter die Kulissen der Zoohandlungen In Deutschland le­ben rund 31 Millionen Haustiere. 13 Millionen da­von sind Klein- und Nagetiere. Und vie­le von ih­nen wur­den in Zoohandlungen ge­kauft. Dies läuft in der Regel im­mer auf die­sel­be Weise ab: Der Kunde sucht si­ch sein Wunschtier im Geschäft aus. Dann wird das Tier von ei­nem Mitarbeiter in ein klei­nes Behältnis ver­frach­tet und wech­selt ge­gen Bezahlung den Besitzer. Doch wo­her kommt die Ware »Tier« ei­gent­li­ch? 

Tiere per Post

Versenden von le­ben­der Fracht Im Internet wird so ziem­li­ch al­les ver­kauft – in­zwi­schen auch le­ben­de Tiere. Wie an­de­re Ware wer­den sie meist per Post ver­schickt. Doch wor­auf soll­te beim Versand ge­ach­tet wer­den? Und ist das recht­li­ch ge­se­hen über­haupt er­laubt? Wie ver­schi­cke ich die Tiere am bes­ten, so­dass sie kei­nen Schaden er­lei­den und si­cher beim neu­en Halter an­kom­men?

Federschmuck-​Armbänder

Schmuck aus Federn hat ei­ne lan­ge Tradition. Nicht nur die Indianer und Ureinwohner der Regenwälder nut­zen Federn, um dar­aus Schmuck und Statussymbole zu fer­ti­gen, ver­mut­li­ch sam­mel­ten be­reits die Neandertaler Federn zu kul­tu­rel­len Zwecken. Dass seit­dem viel Zeit ver­gan­gen ist, tut der Beliebtheit der Feder-​Optik kei­nen Abbruch. Heute no­ch nutzt die Schmuckbranche Federn für Ohrringe, Ketten und mehr. Individueller Federschmuck lässt si­ch leicht sel­ber ma­chen.

Keimsprossen selbst nachziehen

Keimsprossen sind wah­re Vitaminbomben und bil­den ei­ne wun­der­vol­le Abwechslung so­wohl auf un­se­rem Speiseplan als auch auf dem un­se­rer Tiere. Um ei­ge­ne Keimsprossen her­zu­stel­len, steht ei­ne un­glaub­li­che Vielfalt an Samen zur Verfügung, wel­che je­de für si­ch ei­ne an­de­re Vitaminzusammensetzung bie­tet. Zudem las­sen si­ch die Samen sehr ein­fach und schnell auf der ei­ge­nen Fensterbank zum Keimen brin­gen.

Ein Vogel zieht um

Wie ein Federtier das Reisen emp­fin­det »Halt! STOPP!«, schreie ich. Aber mei­ne Rufe wer­den kon­se­quent igno­riert. Mit mäch­ti­gen Sätzen flie­he ich vor der Hand, die nach mir greift. Jedoch kom­men mir im­mer wie­der die Gitterstäbe in die Quere. Dann hat sie mi­ch. Verdammt, jetzt ist es aus. Unter be­ru­hi­gen­den Worten wer­de ich aus dem Käfig ge­ho­ben, aber ich bin fuchs­teu­fels­wild und schreie und bei­ße, was mein Schnabel her­gibt. Ich bin ein Adler! 

Tiertransporte

So kom­men Vierbeiner und Co. von A nach B Im Leben der meis­ten Tiere kommt es hin und wie­der oder so­gar täg­li­ch vor, dass sie ei­ne Strecke mit­tels Fahrzeug zu­rück­le­gen müs­sen. Haustiere wer­den da­für meist ein­fach mit ent­spre­chen­der Sicherung im Auto trans­por­tiert. Bei grö­ße­ren Tieren oder kom­mer­zi­el­len Transporten, be­son­ders über wei­te Strecken, ist die­se Angelegenheit weit schwie­ri­ger. Es braucht ent­spre­chen­de Fahrzeuge und die Tiere müs­sen wäh­rend der Fahrt ge­si­chert und ver­sorgt wer­den.

Tierschutzverein VWFD

Eine zwei­te Chance für Wellensittiche Wellensittiche ge­hö­ren zu den am häu­figs­ten ge­hal­te­nen Heimvögeln. Die klei­nen Australier ent­zü­cken durch ih­re Quirligkeit, ih­re Neugierde und die vie­len bun­ten Farben, in de­nen sie mitt­ler­wei­le ge­züch­tet wer­den. Doch Tiere, die oft als Haustier ge­hal­ten wer­den, en­den um­so häu­fi­ger auch als nicht län­ger er­wünsch­te Abgabetiere. Der Verein der Wellensittich-​Freunde Deutschland e. V. (VWFD) küm­mert si­ch um sol­che Wellensittiche, die ihr Zuhause aus un­ter­schied­li­chen Gründen ver­lie­ren.

Luftsackmilben

Endoparasiten in den Atemwegen von Vögeln Da Vögel beim Fliegen ab­so­lu­te Höchstleistungen er­brin­gen und da­bei ei­nen ex­trem ho­hen Sauerstoffbedarf de­cken müs­sen, be­sit­zen sie zu­sätz­li­ch zu ih­ren Lungen so­ge­nann­te Luftsäcke, wel­che die Atmung un­ter­stüt­zen. Die Luftsäcke sind je­doch nicht nur bei Anstrengung, son­dern auch bei der nor­ma­len Atmung ak­tiv. Luftsackmilben nis­ten si­ch ge­n­au an die­ser Stelle ein, ver­meh­ren si­ch dort und brei­ten si­ch über die wei­te­ren Atemwege aus.

Haltungsvorschriften für Exoten

Nicht je­der Terrarienbesatz ist über­all le­gal Während na­he­zu je­der Hund, Katze oder Maus hal­ten darf, gel­ten für exo­ti­sche­re Tiere be­son­de­re Gesetze, was ih­re Haltung in Deutschland be­trifft. Jedes Bundesland hat dies­be­züg­li­ch ei­ge­ne Regelungen, wo­bei man­che Bundesländer kei­ne ge­son­der­te Verordnung ha­ben. Ist ei­ne Sonderregelung vor­han­den, wird in Gefahr- und Gifttiere un­ter­schie­den. Während letz­te­re Rubrik selbst­er­klä­rend ist, wer­den die Gefahrtiere in je­der Verordnung an­ders de­fi­niert.