Tiertafeln und Co.

Unterstützung für be­dürf­ti­ge Tierhalter Jedem Tierhalter kann es pas­sie­ren, dass er durch un­güns­ti­ge Umstände in ei­ne Situation kommt, in der er fi­nan­zi­ell nicht mehr selbst­stän­dig für sein Tier auf­kom­men kann. Oftmals ist die Abgabe dann der ein­zi­ge Ausweg. Inzwischen gibt es Programme ver­schie­de­ner Organisationen, die Tierhaltern in fi­nan­zi­el­ler Not un­ter die Arme grei­fen.

Notrattenhilfe Bielefeld & Umgebung

Aktive Rattenhilfe im Nordosten von Nordrhein-​Westfalen Die Notrattenhilfe Bielefeld & Umgebung ist ein eh­ren­amt­li­ches Projekt mit den Zielen, über Ratten und de­ren art­ge­rech­te Haltung auf­zu­klä­ren, ei­ne po­si­ti­ve Einstellung zu den Nagern zu för­dern und ih­re Vermittlung zu un­ter­stüt­zen. Die Mitglieder der Notrattenhilfe neh­men als Pflegestellen re­gel­mä­ßig Ratten auf und en­ga­gie­ren si­ch in Tierheimen, Rattenforen so­wie über pri­va­te Kontakte.

Tierschutz für Kinder

Wie der Nachwuchs et­was über Tiere lernt Tierschutz be­ginnt be­reits im Kleinen – und da­mit auch bei den Kleinen. Je frü­her Kinder für die­ses Thema sen­si­bi­li­siert wer­den, desto bes­ser. Daher wer­den sie in­zwi­schen be­reits im Schulalter an Tiere und den Tierschutz her­an­ge­führt, um sie frühst­mög­li­ch da­für zu be­geis­tern. Die Herangehensweisen sind al­ler­dings eben­so ver­schie­den wie die Vereine, die si­ch in die­sem Bereich en­ga­gie­ren. 

Kastration bei Katzen

Ein not­wen­di­ger Eingriff oder gar Tierquälerei? Das Thema »Kastration bei Katzen« po­la­ri­siert, ganz klar. Einige Männer lei­den re­gel­recht dar­un­ter, den Katern ih­re Männlichkeit zu neh­men und man­che Menschen sind über­zeugt da­von, dass ei­ne weib­li­che Katze ein­mal die Freuden ei­ner Mutterschaft er­le­ben soll­te. Tierschützer da­ge­gen set­zen si­ch klar für ei­ne all­ge­mei­ne Kastrationspflicht ein. Was ist tat­säch­li­ch emp­feh­lens­wert?

Tierschutzverein VWFD

Eine zwei­te Chance für Wellensittiche Wellensittiche ge­hö­ren zu den am häu­figs­ten ge­hal­te­nen Heimvögeln. Die klei­nen Australier ent­zü­cken durch ih­re Quirligkeit, ih­re Neugierde und die vie­len bun­ten Farben, in de­nen sie mitt­ler­wei­le ge­züch­tet wer­den. Doch Tiere, die oft als Haustier ge­hal­ten wer­den, en­den um­so häu­fi­ger auch als nicht län­ger er­wünsch­te Abgabetiere. Der Verein der Wellensittich-​Freunde Deutschland e. V. (VWFD) küm­mert si­ch um sol­che Wellensittiche, die ihr Zuhause aus un­ter­schied­li­chen Gründen ver­lie­ren.

Seriöser Tierschutz?

Woran Tierhalter ei­nen ver­trau­ens­wür­di­gen Verein er­ken­nen Selbst im Tierschutz ist nicht al­les Gold, was glänzt – so ger­ne wir das auch hät­ten. Dieser Tatsache müs­sen an­ge­hen­de Tierhalter lei­der im­mer wie­der ins Auge se­hen, wenn sie auf ei­nen Vermehrer rein­fal­len, der si­ch hin­ter dem Begriff Tierschutz ver­steckt, oder wenn sie ein Tier auf­neh­men, das vom ver­mit­teln­den Verein fal­sch be­schrie­ben oder ge­sund­heit­li­ch nicht rich­tig un­ter­sucht wur­de. Dabei lässt si­ch an­hand ei­ni­ger Eckpunkte recht gut ein­schät­zen, ob es si­ch um ei­nen se­riö­sen Verein han­delt.

Animal Hoarding

Eine Krankheit aus Liebe zum Tier Seit ei­ni­ger Zeit taucht im­mer wie­der der Begriff des Animal Hoarding in den Medien auf. An ei­ner Definition des Animal Hoarders man­gelt es der­zeit no­ch, Studien sind fast aus­schließ­li­ch in den USA vor­han­den. Eine Zusammenfassung ei­ni­ger die­ser Ergebnisse lie­fern un­ter an­de­rem Colin Berry, Gary Patronek und Randall Lockwood in ih­rer ei­ge­nen Untersuchung aus dem Jahr 2005. In Deutschland wag­te Tina Sperlin ei­ne er­s­te Annäherung an das Thema. 

Vermittlungssperren

Wieso Tierheime an Feiertagen ge­schlos­sen ha­ben Das Haustier un­term Weihnachtsbaum ist der Alptraum vie­ler Tierschützer. Deswegen ha­ben ei­ni­ge Tierheime und Tierschutzorganisationen in der Zeit kurz vor und nach Feiertagen ei­ne Vermittlungssperre ein­ge­führt. An die­sen Tagen ver­las­sen kei­ne Tiere die Obhut der Tierschützer, da­mit sie nicht mit Schleife am Hals un­term Christbaum lan­den. Doch was soll das brin­gen?

Herdenschutz

Die rich­ti­ge Sicherheit für Nutztiere Wer be­wacht ei­gent­li­ch Schafe, Ziegen und Rinder, wenn der Hirte nicht wach­sam auf ei­nem ein­sa­men Felsen in­mit­ten sei­ner Tiere sitzt? Was schützt die Herde vor grö­ße­ren Raubtieren? Heutzutage ste­hen den Hirten vie­le Möglichkeiten zur Verfügung, von spe­zi­el­len Zäunen bis hin zu an­de­ren Tierarten auf der Weide. Dennoch wird auch das Bejagen der Räuber dis­ku­tiert.

Hitzschlag im Auto

Die oft un­ter­schätz­te Wirkung der Sonne 38 bis 39 °C – das ist die nor­ma­le Körpertemperatur des Hundes. Um die­se bei gro­ßer Hitze hal­ten zu kön­nen, bleibt ihm zum Wärmeausgleich le­dig­li­ch das Hecheln. Bei ho­hen Temperaturen ge­nügt dies aber nicht mehr. Seine Körpertemperatur steigt auf über 40 °C, sein Kreislauf ver­sagt, er er­lei­det ei­nen le­bens­be­droh­li­chen Hitzschlag. Eben die­ser Gefahr set­zen Hundehalter ih­re Vierbeiner aus, wenn sie sie bei war­men Temperaturen im Auto war­ten las­sen.