Tinbergen’s »Four Whys«

Nikolaas Tinbergen war ein be­deu­ten­der Ethologe, ein Verhaltensforscher des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Mitbegründer der Verhaltenserforschung bei Wildtieren. Eine sei­ner be­deu­tends­ten Errungenschaften sind wohl die »four Whys«. 

Der WildtierPark Edersee

Das Entführen in an­de­re Welten brin­gen wir nor­ma­ler­wei­se nicht mit der Natur vor un­se­rer Haustür in Verbindung. Wir ken­nen Rotkehlchen, Fuchs und Igel, doch die gro­ßen Wildtiere Deutschlands wie Rothirsch, Wolf und Luchs wa­ren lan­ge ver­schwun­den. Ins Märchenland ge­hö­ren sie je­doch nicht mehr, denn mit gro­ßen Schritten keh­ren sie zu­rück. Der WildtierPark Edersee nimmt die Besucher mit in un­se­re hei­mi­sche, aber meist un­be­kann­te Natur und zeigt sie uns von ih­rer schö­nen, wil­den Seite. 

Bedroht: Der Feldhase (Lepus europaeus)

Jedes Jahr aufs Neue wird von der »Schutzgemeinschaft Deutsches Wild« ein Wildtier des Jahres ge­wählt. Berücksichtigt wer­den da­bei Lebensraum und Gefährdung der Art. Dadurch wird be­son­ders auf die vie­len ver­schie­de­nen Tiere auf­merk­sam ge­macht, wel­che bei uns in Deutschland hei­mi­sch sind. Das Wildtier des Jahres 2015 ist der Feldhase. Und so­mit ist die­ser das ein­zi­ge Wildtier, wel­ches es schon zum zwei­ten Mal auf den Thron ge­schafft hat.

Der Wildpark Peter und Paul in St. Gallen

»Klein aber fein« – das be­schreibt den Wildpark Peter und Paul recht gut. Seine Eröffnung fei­er­te der St. Galler Wildpark im Februar 1892. Angelegt wur­de er von der orts­an­säs­si­gen Sektion des Schweizerischen Jäger- und Wildschutzvereins Diana. Der Wildpark soll den Bewohnern der Stadt die ein­hei­mi­schen Tiere in na­tur­na­her Kulisse nä­her­brin­gen. Noch heu­te be­her­bergt das wich­ti­ge Naherholungsgebiet des Schweizer Kantonshauptortes nur ei­ne nicht ein­hei­mi­sche Art, den Sikahirsch.

Vorsicht Tiere

Was bei Unfällen zu be­ach­ten ist Schnell ist es pas­siert: Auf der Landstraße springt plötz­li­ch ein Reh auf die Fahrbahn. Haben der Fahrer und das Tier Glück, kom­men bei­de mit ei­nem Schrecken da­von. Leider bleibt es oft­mals nicht da­bei, ein ris­kan­tes Ausweichmanöver mit Sachschaden oder gar ei­ne Kollision mit Verletzungs- oder Todesfolge des Tieres las­sen si­ch nicht ver­mei­den. Doch was ist in so ei­ner Situation zu tun? Muss ein Unfall mit ei­nem Wildtier ge­mel­det wer­den und wenn ja, wem? Welche Reaktion ist rich­tig?

Haltungsvorschriften für Exoten

Nicht je­der Terrarienbesatz ist über­all le­gal Während na­he­zu je­der Hund, Katze oder Maus hal­ten darf, gel­ten für exo­ti­sche­re Tiere be­son­de­re Gesetze, was ih­re Haltung in Deutschland be­trifft. Jedes Bundesland hat dies­be­züg­li­ch ei­ge­ne Regelungen, wo­bei man­che Bundesländer kei­ne ge­son­der­te Verordnung ha­ben. Ist ei­ne Sonderregelung vor­han­den, wird in Gefahr- und Gifttiere un­ter­schie­den. Während letz­te­re Rubrik selbst­er­klä­rend ist, wer­den die Gefahrtiere in je­der Verordnung an­ders de­fi­niert. 

Impfungen

Was sind Impfungen? Allgemein meint der Begriff Impfung die Verabreichung ei­nes Impfstoffes oder Immunserums mit dem Ziel, den Organismus ge­gen ei­nen be­stimm­ten Erreger im­mun zu ma­chen. Die Impfung soll al­so vor dem Ausbruch ei­ner Krankheit schüt­zen. Um die­sen Schutz zu er­rei­chen, gibt es ver­schie­de­ne Wege: Eine ak­ti­ve Immunisierung, ei­ne pas­si­ve Immunisierung und ei­ne Simultanimpfung, bei der bei­de Arten Anwendung fin­den.

Fossilien – Zeugen der Vorzeit

Was uns Versteinerungen über ver­gan­ge­ne Zeitalter leh­ren Heute wer­den vie­le ver­schie­de­ne Fisch- und Amphibienarten im hei­mi­schen Aquarium und Faunarium ge­pflegt, be­ob­ach­tet und ge­züch­tet. Doch nicht nur die re­zen­ten Arten bie­ten viel Raum für Beobachtungen und Erkenntnisse, auch ih­re längst ver­stor­be­nen Vorfahren und vor al­lem de­ren Begleitflora und -fau­na ge­ben uns im­mer no­ch sehr vie­le Anhaltspunkte über die Entwicklung un­se­res Planeten.

Bedroht: Der Eurasische Fischotter (Lutra lutra)

Einst be­völ­ker­te das an­pas­sungs­fä­hi­ge Raubtier na­he­zu ganz Europa und Teile Asiens, doch heut­zu­ta­ge ist es in vie­len Regionen sei­nes ei­gent­li­chen Verbreitungsgebietes aus­ge­stor­ben: Der Eurasische Fischotter. Schuld dar­an war lan­ge Zeit sein schlech­ter Ruf, in­zwi­schen wird die Erholung der Bestände vor al­lem durch den Mangel an in­tak­ten Habitaten er­schwert. 

Das Schwein im Wandel

Sozialverhalten und Bejagung von Wildschweinen Die Vermehrung von Wildschweinen ist ein heiß dis­ku­tier­tes Thema. Die Tiere wer­den oft als Problem emp­fun­den, be­son­ders wenn sie si­ch in die Nähe von Wohngebieten wa­gen. Ebenso sind Landwirte nicht gut auf Wildschweine zu spre­chen, im­mer­hin gra­ben sie Äcker um und ver­wüs­ten gan­ze Felder auf der Suche nach Nahrung.