Warum fühlen wir uns »hundeelend«?

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TierZeit klärt auf hundeelendDiese Reden­sart kommt aus dem Berg­bau. Gesteins­brock­en, die sich zur Weit­er­ver­ar­beitung eigneten, wur­den von einem Arbeit­er auf einem Wagen aus dem Berg­w­erk gefahren. Dieser Wagen wird unter anderem »Hund« genan­nt. Ver­let­zte Bergleute, die den Stollen nicht mehr aus eigen­er Kraft ver­lassen kon­nten, wur­den in diesem »Hund« nach draußen gebracht. Wer im »Hund« saß, fühlte sich also in der Regel schlecht – er fühlte sich »hun­dee­lend«. Diese Reden­sart hat fol­glich nicht wirk­lich etwas mit dem Hund als Tier zu tun.

Autor: Lau­ra E.
Bild: Jacque­line G.

erschienen in TierZeit Aus­gabe 8
27. April 2014

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